Was ich vermisse…

… ist die Suche von körperlicher Nähe durch U. Natürlich vergleiche ich sie mit M., natürlich ist mir die Unzulässigkeit des Vergleichs bewusst, nur nützt es nix, ich vergleiche. Diese selbstverständliche Suche des Körpers des anderen, das Erhaschen von Händen, vorallem das Dagegenhalten, nicht das Zurückziehen.

Gerade jetzt in diesen heissen Tagen als Synonym für die Besuche bei M. fehlen mir die leicht feuchten Körper, die sich aneinander schmiegen. 23 Jahre Ehe können da nicht mithalten. Ein fieser Vergleich, aber er stellt sich.

Sicherlich bin ich undankbar, weiter im Kreis meiner Familie leben zu dürfen, das Erlebte prägt die Erwartungen der Zukunft und färben die Gegenwart. Darüber muss sich jeder klar sein, der seine Beziehung verlassen hat und zurückkehren will. Der Schmerz ist der Preis. So oder so, es geht nicht zurück, weder in der einen, noch in der anderen Spur. Meine Meinung ist, hier hilft nur ein starkes Selbst, sich nicht zu verzehren. Mir hilft unbedingt mit Menschen in Kontakt zu sein. Leider kann man nicht draußen auf der Straße mit jedem über dieses heikle Thema reden, obwohl es genügend Menschen gibt, die es beschäftigt.

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Eine Antwort zu Was ich vermisse…

  1. autumn schreibt:

    Sicherlich kommen immer mal wieder Tage, an den ich solche Gedanken habe, zeigen sie, wie wenig das Unterbewusste unterdrückt werden kann, auch wenn ich behaupte, die Sehnsucht nach M. geht zurück, die Sehnsucht nach dem Ungelebten hingegen nicht.

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